März 2026: Braucht es ein Schulmuseum?
Kulturelle Veranstaltung am 20. März 2026 im Lamplhaus Bozen - Gedanken aus dem Rückblick von Sieglinde Fauster (im Bild 6. von links):
Lehrpersonen im Ruhestand besuchten das Schulmuseum im Lamplhaus in Rentsch, gar einige davon zum ersten Mal. Sylvia Geier führte im Auftrag der Gemeinde Bozen, die dieses Museum verwaltet, durch die Räumlichkeiten. Viele erfreuten sich an den ausgestellten Unterrichtsmaterialien, es erfolgte ein reger Austausch über Schule, wie sie früher war. Einige vermissten die Lesebücher aus den sechziger Jahren, wie „Lies und lerne“, „Nimm und lies“, „Erwirb und bewahre“... und auch die berüchtigten Tuchtafeln, wo sind diese nur gelandet? Und die „Fleißbildchen“, die damals der Motivationsschub schlechthin waren. Ja, es gäbe noch mehr zu ergänzen. Ob sich die deutsche Schule mit einem landesweiten Schulmuseum besser identifizieren könnte? Eine berechtigte Frage. Wenn Lehrpersonen sich nicht damit nicht beschäftigen, wer dann?